Meine Sichtweise zur digitalen Gesellschaft und ihren Medien

Advertisements

SECHSTER BEITRAG

MORGEN

Mist! Immer noch nichts für den Vortrag gemacht. Egal, ich mach es morgen. Wobei, das habe ich vorgestern auch schon gesagt. In ein paar Tagen bin ich schon an der Reihe.

Gestern habe ich mir vorgenommen heute Abend endlich an meinem Vortrag zu arbeiten. Nach dem Abendessen gehe ich auf mein Zimmer und starte meinen Laptop. Ich weiss nicht womit ich beginnen soll, Wikipedia vielleicht? Die Lehrerin hat vorgeschlagen, man sollte aus der Stadtbibliothek Bücher ausleihen gehen, dort findet man am meisten Informationen, und man weiss dass sie stimmen. Was denkt die sich bloss? Wieso sollte ich meine Zeit verschwenden, in die Stadt zu gehen um ein paar blöde Bücher über Vögel zu besorgen? Ich kann einfach Zuhause auf google mit dem Stichwort ‘Vogelmigration 812 Ergebnisse in 0.37 Sekunden aufrufen. Bücher sind voll out. In Büchern kann man auch nicht copy and paste machen. Das ist heute fast essentiell für eine Präsentation.  Eines der Ergebnisse ist ein Youtube Video, welches ich mal anklicke. In der Hälfte entdecke ich in den Vorschlägen den neusten Vlog von Casey Neistat. Im Vlog geht es um einen 21,000 Dollar teuren First Class Airplane Sitz.  Das muss ich sehen! Später will ich auch mal so erfolgreich sein wie Casey Neistat. Das will ja jeder, nicht? Dafür sollte ich jetzt aber besser an diesem blöden Vortrag arbeiten. Ich lese auf Wikipedia den Artikel über Vogelmigration durch. Weil der Artikel sehr trocken ist, langweile ich mich schon nach ein paar Sätzen.  Deshalb öffne ich Soundcloud und sofort werden mir die neu geposteten Lieder und Playlists vorgestellt. Auch erscheinen Künstler, welche Soundcloud mir empfiehlt. So ist es schon etwas besser und ich vertiefe mich wieder in den Artikel. Plötzlich surrt mein iPhone. Whatsapp Nachricht von Eric, er will mit mir GTA spielen. Ich antworte, dass ich nicht kann, weil ich am Vortrag arbeiten muss. Trotzdem schaue ich schnell auf Instagram vorbei. Vom Wikipedia Artikel habe ich mittlerweile alles vergessen und muss deshalb wieder von vorne anfangen zu lesen. Jedoch werde ich wieder  im Lesen unterbrochen. Dieses Mal ist es ein Snap von Eric. Auf dem Snap sitzt er provozierend, grinsend vor seinem Fernseher mit dem Controller in der Hand. Unten am Bild steht: “Komm doch auch spielen;)”. Nach ein paar Sekunden ist das Bild schon wieder verschwunden. Na gut, eine halbe Stunde. Solange können die Vögel kurz warten. Ich stelle mir einen Timer und starte meine Playstation 4. Der Timer klingelt. Ich habe doch gerade erst angefangen. Ich verlängere noch einmal um 15 Minuten. Schon wieder klingelt der Timer. Dieses Mal stelle ich keinen neuen. Als Eric offline geht ist es schon halb zwölf. Jetzt ist es auch zu spät um noch weiter zu arbeiten.

Egal, ich mache es morgen.

sechster beitrag

„Der Unterschied zwischen Mensch und Computer wird in Kürze aufgehoben sein“

Unbekannte Wörter

ambivalent = in sich wiedersprüchlich

Prosperität = wirtschaftlicher Aufschwung, Wohlstand

Big Data = Datenmengen die sich zu schnell verändern um sie manuell auswerten zu können

Höttges ist überzeugt, dass Kreativität zu wenig gefördert wird. Man solle sich mehr mit der Kreativität auseinandersetzen und sich weniger mit Routinearbeiten beschäftigen, da man so viel Zeit sparen könnte. Zeit ist Geld und Geld ist Wohlstand. Es braucht also die Digitalisierung um Wohlstand zu erhalten. Trotzdem ist Höttges nicht ganz einverstanden mit dem Motto „Alles, was technisch möglich ist, ist gut.“

 

fünfter beitrag

“DE SOUNDTRACK ZUM LEBE”

 

Wie besprochen, ​um 9 Uhr betreten wir das AZ-Medienhaus. Ein modernes Gebäude mit gläserner Fassade. Mit dem Lift gelangen wir in den zweiten Stock, wo uns das Logo von Radio Argovia schon erwartet. Wir treten durch eine grosse Glastür und werden höflich begrüsst. Uns wird etwas zu trinken angeboten und dann erscheint auch schon Herr Jürgen Sahli mit welchem wir verabredet sind. Er​ ​bittet uns in sein Büro.

 

Auf dem Weg kommen wir an hunderten von grossen und kleinen Geschenken vorbei. Es wimmelt überall nur so von Geschenken. Sie sind überall – auf Tischen, Stühlen, in Regalen, auf dem Boden. Die Geschenke sind nach Nummern sortiert. Wir erfahren, dass es insgesamt 709 Geschenke sind. Die Geschenke sind Teil der  Hilfsaktion “Wiehnacht för alli”, welche Radio Argovia seit neun Jahren durchführt. Das Ziel der Hilfsaktion ist es Kindern aus sozial benachteiligten Familien einen Weih​nachtswunsch zu erfüllen, die Wünsche werden von den Hörern von Radio Argovia ermöglicht und anschliessend verteilt.

 

Neben den ungewöhnlich vielen Geschenken erblicken wir auf dem Weg auch eine beeindruckend grosse Wand gefüllt mit CDs. Sie ist zwei Stockwerke hoch und ungefähr fünf Meter breit. Eine Leiter steht an der imposanten Wand angelehnt. Sahli sieht unsere erstaunten Blicke: “Das sind etwa Sechzigtausend CDs.” Die CDs sind jedoch nur zu Dekorationszwecken da und werden nicht für die Sendungen gebraucht.

 

Im Büro erklärt uns Sahli kurz das N​ötigste und wir begeben  uns zunächst zu Oliver Wagner ins Studio. Er ist zuständig für die Moderation der “Radio Argovia Morgenshow”, welche er von fünf bis zehn Uhr morgens moderiert. In der Mitte des Senderaums steht ein grosser Tisch auf dem mindestens sieben Bildschirme stehen, und ebenfalls ein mit Lichterkette versehener Tannenbaum. Die Tischoberfläche ist mit grossen, leuchtenden Knöpfen übersäht​, welche Wagner zur Steuerung der Sendung benötigt. Von der Decke hängt ein teuer aussehendes Mikrofon. Auch ein Stuhl, der mehr wie ein Barhocker aussieht, ist zu finden. Er wird aber nur während den Pausen benützt. Wagner sitzt nicht. Er sagt er fühle sich viel freier, wenn er stehen könne. “Man kann so viel besser sprechen. Wenn man sitzt, ist die Stimme bedrückt.” An der Wand hängt eine grosse digitale Uhr. Zuerst müssen wir schweigen: Wagner gibt live kurz die Verkehrsinfos durch. Dabei bedient er die Computer und Amaturen extrem schnell. Man merkt, dass er genau weiss was zu machen ist. Wagners Stimme scheint wie für das Radio gemacht zu sein. Es ist ein komisches Gefühl, wenn man plötzlich die Stimme hört, die man sonst nur aus dem  Radio kennt. Er erklärt uns wie die verschiedenen Monitore, das Vorprogrammieren der Ausstrahlung und das Mixen der Soundeffekte funktionieren. Zwischendurch muss er immer wieder schnell ins Mikrofon sprechen und wir dürfen dann keinen Muks von uns geben, sonst sind wir auf der Sendung zu hören.

Man bekommt das Gefühl, dass Wagner Spass am Radio hat, denn er ist sehr gut gelaunt, auch wenn er nicht ins Mikrofon spricht. Wir sprechen mit ihm über die Musik, welche wir hören und was wir über das Radio denken. Wir fragen uns ob er die Musik überhaupt mag welche den ganzen Tag gespielt wird.   

 

“Es ist nicht wichtig ob mir die Musik im Radio gefällt. Es muss dem Publikum gefallen.”

 

Um Punkt zehn Uhr muss Wagner dann auf einen Knopf drücken, damit Radio 24 übernehmen kann. Seit dem Oktober 2015 senden Radio Argovia und Radio 24 von zehn Uhr bis dreizehn Uhr das​selbe Programm. Wir verlassen das Studio und besuchen die für die Nachrichten zuständige Abteilung.

 

Redakteur Manuel Wälti erklärt uns, wie die Themen für die Nachrichten ausgewählt werden und woher die Informationen stammen. Auf dem Tisch liegt ein Blatt Papier mit dem Text, welchen Wälti zuvor in den Nachrichten vorgetragen hat. Die Nachrichten werden in der Schlussfassung als Worddokument geschrieben, ausgedruckt und dann 1 zu 1 vorgelesen. Wälti sitzt hinter einem Computer und zwei Bildschirmen. Auf dem einem läuft ein Amerikanischer Nachrichtensender. Auf dem anderen erkennt man Teletext. Die Monitore dienen neben Informationen aus einer Nachrichtenagentur, der Nachrichtensuche.

 

Danach schauen wir uns selbständig ein bisschen um. Bei Radio Argovia sieht es genauso aus wie bei einer üblichen Firma. Überall sitzen Leute am Computer. Auf den Schreibtischen herrscht meist​ ein ziemliches Durcheinander. Von irgendwo her erklingt Musik, obwohl die meisten Angestellten selber Kopfhörer tragen. Jedoch nicht immer nur um Musik zu hören, sondern auch um die Beiträge im Radio zu hören und um so Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Wir erkunden einen Gang im unteren Stockwerk, welcher uns zu zwei weiteren Studios und einem Aufnahmestudio führt. Diese Studios werden nur gebraucht, wenn das Hauptstudio nicht richtig funktioniert oder um zukünftige Redakteure und Moderatoren auszubilden und trainieren zu lassen. Hier brauchen sie nämlich keine Angst zu haben etwas falsch zu machen, da sie nicht live senden. An der Wand des Ganges hängen eingerahmte CDs von Gotthard, DJ Bobo, Florian Ast, Adrian Stern, Crush, Göle. Im Aufnahmestudio können Künstler live spielen und das G​anze kann aufgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich gerade der “internationale Star” Joris(Buchholz), Herz über Kopf), aus Deutschland im Studio und wir beobachten ihn beim Gitarre spielen.

 

Anschliessend besuchen wir das Programm-Meeting um ​e​lf Uhr. Beim Meeting werden Themen gesucht welche am nächsten Tag im Radio besprochen werden können. Für die Diskussion mit den Zuhörern ist keine Idee herausgekommen. Wir werden also auch gefragt, ob wir Vorschläge hätten, was jedoch nicht der Fall ist. Das Meeting gleicht mehr einem Gespräch unter guten Freunden. Trotzdem ist es konstruktiv. Als das Gespräch zu Ende ist, bleiben wir noch um uns von Programmgestaltungsleiterin Andrea Moser ihre Aufgaben erklären zu lassen. Wie jedes Jahr, ist sie in dieser Zeit mit der Organisation des Radio Argov​i​a Fäscht beschäftigt. Das Radio Argovia Fäscht ist ein Musikfestival. Jedoch dauert es nur zwei Tage an. Sie erklärt uns die Schwierigkeiten beim Suchen möglicher Acts. Da sie ein Budget haben, welches nicht zu vergleichen ist mit den anderen​ grossen Schweizer Festivals​,​ können sie nur selten ihre Wunschmusiker engagieren.

“Für uns ist es ein riesen Glück, wenn Künstler wie Cro oder Sean Paul auftreten.”

Sie fragt uns, ob wir einen Vorschlag hätten. Wieder müssen wir verneinen, denn die Musiker sollten sogenante  “Mainstream-Musik” machen, Musik, die alle hören wollen und kennen. Wir hören nun halt keine “Mainstream-Musik”. Sie fragt uns welche Musik wir mögen und wir zählen beide einige unserer Lieblingskünstler auf. Plötzlich sagt sie:

“Wisst ihr welchen Musiker ich cool finde? Mac Miller”

Wir trauen unseren Ohren kaum!  Wir kennen Mac Miller. Er ist ein US- Rapper, welcher für seine nicht ​j​ugendfreien Texte bekannt ist. Wir müssen lachen. Nach diesem sehr unterhaltsamen Gespräch verlassen wir das Büro von Andrea Moser und begeben uns in das Büro nebenan, wo wir Herrn​ Sahli wiedertreffen​.

 

​Jetzt stellen wir Sahli einige Fragen. Sahli war früher im Journalismus unterwegs und wechselte dann jedoch zu Radio Argovia. Seine Aufgabe als Programmleiter ist es zu schauen, ob das abgesprochene Programm auch wirklich durchgeführt wird. Ihm gefällt die Arbeit bei Radio Argovia so gut, weil er jeden Tag etwas neues erlebt. Auf die Frage was es mit dem Motto “de Soundtrack zum Lebe” auf sich habe​, erwidert er:

“Es ist genau das was Radio Argovia ausmacht:​ Es ist das Radio zum Leben!​ Wir wollen ein Begleiter sein, ein Begleiter in allen Lebenssituationen, gute und schlechte.”

Sahli bringt uns in den Oberen Stock. “Hier wird das ganze Marketing erledigt. Unser Radio lebt von der Werbung.”

Eine junge Frau empfängt uns. Sie ist zusammen ​mit Marco Kugel im Moment zuständig für das Argovia Fäscht. Sie kümmert sich um das Gelände auf dem das ganze abläuft und auch um die Verpflegungsstände. Jetzt erscheint Marco Kugel, welcher sich um das Budget und die Sponsoren kümmert. Drei Monate im Jahr arbeitet er auf ​diese zwei Abende hin. Kugel erzählt wie aus einem kleinem Geburtstags​fest das Argovia Fäscht en​t​standen ist. “Ursprünglich war das Argovia Fäscht die Geburtstagfeier von Radio Argovia. Es gab einen “Wurschtstand” und etwas Livemusik. Mit den Jahren wurde alles immer grösser und so kam man nach ein paar Standortwechseln nach Birrfeld. War es früher ein kleines Geburtstagsfest, so wird das Argovia Fäscht heute nur noch aus Marketing Gründen abgehalten. Die Einahmen werden ​vollständig wieder ausgegeben. Das Hauptziel des Argovia Fäscht ist es mehr Zuhörer zu gewinnen. Wenn dies zutrifft ist das Argovia Fäscht ein Erfolg, ​​denn h​äufig kann sich Radio Argovia dann in den Sommerferien über ​mehr Zuhörer erfreuen.

 

Neben den Argovia Fäscht kümmern sich die zwei auch um die sozialen Netzwerke und um die Werbung. Radio Argovia ist auf Facebook, Twitter und Instagram zu finden. Für Radio Argovia sind die sozialen Netzwerke sehr wichtig, da sie so im stetigem Kontakt mit den Zuhörern sind. Auch so können neue Zuhörer gewonnen werden. Lachend erzählt uns die junge Frau:

“Es besteht immer ein Rennen bei den Likezahlen auf Facebook mit den anderen Radioanbietern.”

 

Die Werbung im Radio ist für Radio Argovia von grosser Bedeutung. Sie ist nämlich die einzige Einnahmequelle des Senders. Werbung im Radio hat viele Vorteile. Verglichen mit anderen Werbeträgern, ist sie im Verhältnis günstig und erreicht trotzdem sehr viele Menschen. Dadurch können sich auch regionale Kunden Radiowerbung leisten. Bei der Arbeit mit Werbung, überlegen sich die zwei häufig, ob sich die Werbung mit einer coolen Aktion verbinden lässt. Dadurch kann man noch mehr Menschen erreichen.

 

Mit dem Gespräch mit Herrn Kugel geht unser Besuch bei Radio Argovia langsam zu Ende. Der Tag bei Radio Argovia verging im Nu. Herr Sahli begleitet uns noch zum Ausgang und dann ist es Zeit zu gehen. Es war eine spassige, interessante jedoch auch lehrreiche Erfahrung. So sollte man sich auch die Atmosphäre bei Radio Argovia vorstellen. Jeder ist für einen Spass zu haben, doch wenn es darauf ankommt, wird konzentriert dafür gearbeitet. Alle Leute waren sehr freundlich zu uns, erklärten uns alles und wir wurden sogar in die Gespräche mit einbezogen. Bei unserem Besuch bei Radio Argovia wurde uns erst klar, wie viel Arbeit hinter dem ganzem steckt. Man versteht erst jetzt, was alles nötig ist, um einen Radiosender zu betreiben. Auch wussten wir nicht, dass sich Radio Argovia ausschliesslich durch Werbeeinahmen finanziert, wodurch klar wird warum bei Radio Argovia viel Werbung läuft. Heute haben wir sehr viele interessante Informationen über das Medium Radio, aber auch speziell über Radio Argovia erfahren können. Der Besuch bei Radio Argovia war für uns ein voller Erfolg.  

 

von Justus Briese und Daniel Jehle

vierter beitrag

Von der Kamera begleitet

Ich mache seit einiger Zeit leidenschaftlich Videos von meinen Ferien. In den Herbstferien war ich in Portugal und ich nahm mir vor wieder ein Video zu machen. Ich hatte sogar schon eine Vorstellung wie ich das Video machen wollte. Ich nahm also die Kamera raus um die wunderschönen Klippen bei Sonnenuntergang zu filmen, merkte jedoch, dass es durch die Kamera niemals so schön aussah, als mit dem blossem Auge. Ich machte trotzdem ein paar Fotos und legte die Kamera dann jedoch weg und genoss den Sonnenuntergang.  Während die Sonne langsam unterging, beschloss ich keinen Film zu machen. Ich machte von jetzt an nur noch hier und dort ein Foto, jedoch auch nur wenn es besonders schön war.

DSC08597

 

Wenn ich mich im  Nachhinein  an die Ferien erinnere, sind mir viel mehr schöne Momente geblieben, als zum Beispiel von meinen Sommerferien in New York. In New York hat mich die Kamera immer begleitet und ich habe fast alles gefilmt. Das Video über New York ist mir zwar gelungen, jedoch ruft es in mir nicht die gleichen Erinnerungen  hervor, wie die Fotos welche ich in Portugal gemacht habe. Ich weiss nicht ob ich weiterhin Videos von den Ferien machen werde. Ich habe die Ferien ohne das ständige Filmen mehr geniessen können. Jedoch bereitet mir das Filmemachen sehr viel Spass. Im allgemeinen denke ich sollte man mehr den Moment geniessen und sich nur kurz aber dann dafür  intensiv mit einem Foto oder einem Video auseinandersetzen. Es bringt mir nämlich schlussendlich mehr ein gutes Foto oder ein schönes Video zu besitzen, als hunderte von Fotos, von denen nur wenige brauchbar sind.

dritter beitrag

Anschlag auf Paris

Am Freitag den 13. November 2015 wurde Paris Opfer von mehreren terroristischen Anschlägen. Dabei kamen auf grausame Weise viele unschuldige Menschen ums Leben. In den Medien wird durchgehend darüber berichtet und allein auf Instagram wurden schon mehr als 6 Millionen Beiträge mit dem Hashtag #prayforparis geteilt. Auch ich wünsche den Angehörigen der Opfer viel Kraft und trauere mit ihnen. Jedoch empfinde ich die ganze Sache als sehr unfair, wenn man beachtet, das täglich mehr Menschen dem Hunger zum Opfer fallen. Nahrung ist ein Grundrecht was jedem Menschen zustehen sollte. Viele Personen sehen im Anschlag auf Paris nicht nur einen Anschlag auf Paris. Sie sehen darin einen Anschlag auf die menschlichen Werte. Zu den menschlichen Werten gehört jedoch auch Nahrung. Über die Opfer des Hungers wird jedoch nie oder nur sehr selten in den Medien berichtet. Das ist nicht gerecht, den diese sind genauso Menschen wie wir und besitzen die gleichen Rechte.

Ein anderes Beispiel für die Ungerechtigkeit ist der Anschlag auf Beirut vor wenigen Tagen, ebenfalls durch Terroristen. Dabei kamen 44 Personen ums leben. In den Medien habe ich davon nur ein einziges Mal mitbekommen.

Auch beim Absturz der russischen Passagiermaschine wurde darüber nur spärlich berichtet. Beim Absturz der Germanwingsmaschine 4U 9525, wurden weltweit Schweigeminuten abgehalten, was auch völlig berechtigt ist. Jedoch hätten es die Opfer der russischen Passagiermaschine genauso verdient.

Wir sollten uns einfach bewusst sein, dass wir(westliche Welt) nicht alleine sind.

zweiter Beitrag

Notizen zum 1. Teil von Her:

  • Digital wird mit social verbunden
  • sex mit einer Software??
  • Wie kann etwas elektronisches Gefühle haben?
  • Liebe zu Technik oder eben auch Elektronik gibt es schon
  • Er fühlt sich verstanden von der Software(Samantha)
  • Wann sind Gefühle echt?